Dezember 30

Finanzielle Neujahrsvorsätze

Ein schräges Jahr an der Börse geht zu Ende – mit Zinssprüngen, Inflationsakrobatik und geopolitischem Taschenspielertricks. Die Märkte haben sich gedreht, gewendet und verdreht, und dabei sind Rekordsummen in Tagesgeld und auf den Sparbüchern gelandet.

Gott sei Dank bin ich der Börse treu geblieben und konnte ein kräftiges Plus in meinem Depot verbuchen.

Die Deutschen schielen nun vorsichtig auf das Jahr 2024, wie eine Umfrage von J.P. Morgan Asset Management mit 2.150 Teilnehmern im November zeigt. Die Top 3 der finanziellen Vorsätze für 2024? Weniger Kohle verjubeln, Schulden mit einem Augenzwinkern managen und Geld für Notfälle sammeln.

Die finanziellen Neujahrsvorsätze für 2024 sind geprägt von einer gewissen Vorsicht. Auch wenn die Aussichten auf eine mögliche Rezession im kommenden Jahr ungewiss sind, möchten die Deutschen ihr Geld lieber beisammenhalten. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) plant, 2024 weniger auszugeben. Dies soll vor allem durch eine Einschränkung des Konsums erreicht werden, oder durch den Wechsel zu kostengünstigeren Anbietern, beispielsweise im Bereich Strom oder Mobilfunk. Vier von zehn Deutschen wollen im neuen Jahr mehr sparen, um für unerwartete Notfälle gewappnet zu sein. Zudem haben 38 Prozent den Vorsatz, Schulden abzubezahlen oder zumindest keine neuen Schulden zu machen. Klingt doch schon mal nicht schlecht…

Erstaunlicherweise beabsichtigt rund ein Drittel der Befragten (29 Prozent), im neuen Jahr in Wertpapiere zu investieren, sei es in Aktien, Anleihen, Fonds oder ETFs, oder durch den Abschluss eines Sparplans für regelmäßige Investments. Ein weiterer Vorsatz besteht darin, sich mit nachhaltigen Geldanlagen zu beschäftigen, um mit dem investierten Geld auch Gutes zu bewirken. Während ein Fünftel der Befragten weiterhin auf Tagesgeld setzt, planen 19 Prozent, künftig ein Haushaltsbuch zu führen, um mehr Transparenz über ihre Ausgaben zu erhalten.

Hast Du Vorsätze für 2024? Schreib es mir in den Kommentaren!


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